Bericht
Freitag 23.07.2010,
Der Himmel über uns weinte, Schauer und Gewitter zogen über das Maggiatal. Da dieses Wetter so erwartet wurde setzten wir die Tagwache erst auf 8:30 Uhr an, so dass alle einmal ausschlafen konnten. Aussenaktivitäten konnten am Vormittag keine geplant oder durchgeführt werden. So fand dann die Spielolympiade, bei uns hiess das „Playday“, im Lagerhaus statt. Dazu wurden 7 Gruppen gebildet, welche auf einem Spielbrett ihre Figuren ins Ziel würfeln und dabei alle 8 Spielposten passieren mussten. Wer Pech hatte, würfelte an den „!?“ Felder vorbei und musste eine sportliche Aktivität ausführen wie z.B. Liegestützen, Treppenhüpfen etc. Bei den 8 Spielposten ging es um Gedichte schreiben, Wörter merken, Schminken, schwimmende Äpfel essen, Melodie gurgeln, Hindernislauf, Münzen werfen, Ostereier suchen und Irrbild malen. Die poetischen Beiträge der einzelnen Gruppen finden sich hier. Im ganzen Haus herrschte auf den vier Stockwerken reger Betrieb. In der Mittagspause konnten wir uns dann mit einem Risotto stärken, bevor am Nachmittag der zweite Teil des „Playday“ bevorstand. Es wurden 4 neue Gruppen gebildet welche die Aufgabe hatten, ein kleines Theater zu inszenieren. Die Ausgangslage für jede Gruppe war als kurzer Text festgehalten. In der Zeit von 1 ½ Stunden wurde dann die Produktionen einstudiert. Der Nordföhn zeigte erste Wirkungen, so dass der Gewitterregen endete und am Nachmittag die Aufführung der amüsanten Darbietung draussen erfolgte. Die Lagerteilnehmer hatten anschliessend nochmals Gelegenheit draussen zu spielen oder erste Sachen zu packen. Langsam neigt sich unsere Lagerwoche dem Ende entgegen. Zum Nachtessen gab es Pastetli und zum Dessert nochmals Schoggicreme. Als die Ämtliposten erledigt waren spielten folgte die Rangverkündigung der Lagerolympiade. Knapper Sieger wurde die Gruppe 4 mit Joel Kritzer, Yannic Heck und Eliane Dober. Im Anschluss folgte am Abend noch das schon fast traditionell Lagertoto.
Wir treffen morgen Samstag planmässig um 15:26 Uhr wieder in Rothenburg-Station ein.
Bericht und Fotos: Christoph von Däniken



