Bericht
Montag 19.07.2010, Turniertag
Ob Tagwache um 8:00 Uhr Ausschlafen bedeutet oder nicht ganz so früh Aufstehen, die Wahrnehmung war je nach Lagerteilnehmer unterschiedlich. Der heutige Tag stand aber ganz im Zeichen des Sporttages. Zu Fuss marschierten wir ins Nachbardorf Moghegno, wo gleich neben der Maggia ein kleiner Sportplatz war, auf dem wir die einzelnen Turnierdisziplinen austrugen. Die erste Sportart war Frisbee. Fünf Mannschaften kämpften nun also um Punkte und Ehre. Der leichte Wind welcher durch das Tal blies, stellt beim Frisbee an die Spieler etwas höhere Anforderungen an Wurftechnik und Taktik. Nach zehn Spielpartien, die je 7 Minuten dauerten, war die ersten Runde vorbei. In der zweiten Runde begannen wir mit Fussball, ehe die Mittagspause das Turnier unterbrach. Zur Stärkung gab es Wienerli im Teig und Salat. Die Mittagspause war genug lang, so dass man sich in der Maggia erfrischen konnte. Wir setzten das Turnier nach dem Mittag fort. Während an der WM in Südafrika die Temperaturen bei den Spielen um den Gefrierpunkt lag, lag die Temperatur bei uns mit wohl knapp über 30°C nahe beim „gefühlten“ Siedepunkt. Während der spielfreien Zeit konnte man sich aber im Schatten aufhalten und Getränk hatte es genug. Die dritte und letzte Turnierdisziplin war Landhockey. Auch hier herrschten leicht erschwerte Bedingungen, da das Spielfeld weit von einer Golfrasenqualität entfernt war. Ein Schlag in den Boden führt nicht selten dazu, dass Freund und Feind kurzeitig in einer Staubwolke verschwanden. Dies tat der Spielfreude und dem Einsatz aber keinen Abbruch. Was lag näher als nach dem Turnierende nochmals in der Maggia baden zu gehen. Mit Baden kamen die Lagerteilnehmer bisher sicher voll auf die Rechung. So eine Gelegenheit wie hier in Aurigeno bot sich bisher in kaum einem anderen früheren Lager. Nach der Rückkehr gab es dann schon bald das Nachtessen. Die Küche empfahl sich heute mit einem feinen Curryreis. Die Spannung stieg allmählich, denn es folgte noch die Rangverkündigung des Turniertages. Aber vorgängig gab es noch ein kleines Dessert in Form eines Glace Cornets. Dann der grosse Moment, «and the winner is ?»: Als Sieger bestieg dann die Gruppe 5 mit Valentin Koch, Jannic Heck, Levi Wey, Bryan Mühlebach, Yvonne Ottiger, Manuela Banz und Urs Sidler das Podest.
Bericht und Fotos: Christoph von Däniken



