Bericht
Freitag 18.07.2008, Wanderung Chamanna d’ Es-cha CAS (2595 m)
Die Wanderung startete gleich vor unserer Haustüre aus. Es war ein klassischer „Kaltstart“, ging es doch gleich 900 m bergauf bis zur Chamanna d’ Es-cha CAS auf 2595 m. Der Himmel war während des Aufstiegs noch meist bedeckt, was eigentlich angenehm war weil sich das Schwitzen so in Grenzen hielt. Wir waren sehr gut unterwegs, so dass der Aufstieg kaum 3 Stunden dauerte (inklusive zweier Pausen!). Unterwegs erblickten wir noch einige Murmeltiere, die aus sicherer Distanz auch uns beobachteten. Bei der Hütte angekommen war das Wetter noch immer frisch. Auch wenn wir vom Hüttenwart nicht gerade freundlich empfangen wurden konnten wir dennoch drinnen in der Hütte den Lunch essen. Nach dem Mittag setzten wir unsere Wanderung Richtung Albulapass fort. Der Weg führte auf gleich bleibender Höhe bis zur Fuorcla Gualdauna, dann folgte der Abstieg zur Albulastrasse. Jetzt setzte sich die Sonne immer mehr durch und die wärmenden Strahlen wurden spürbar. Der weitere Abstieg entlang dem Albulatal war sehr angenehm, weil es kaum steile Passagen gab. Kurz vor dem Ziel erreichten wir noch die Ruine Guardaval oberhalb von Madulain. Die Burg – die grösste Burganlage des Oberengadins - wurde im 13. Jahrhundert gebaut und diente als bischöflicher Verwaltungssitz besonders für die Erhebung von Zöllen. Uns bot sich von der Ruine ein schöner Überblick auf das Tal. Der restliche Weg zurück zum Lagerhaus war nur noch kurz. Das Lager neigt sich dem Ende entgegen, die ersten Teilnehmer reisten bereits ab. Zum letzten Nachtessen gab es Älplermagroni mit Apfelmus. Anschliessend galt es die Taschen zu packen, denn morgen früh gibt es ein gedrängtes Programm mit Putzen und Hausabgabe. Es ist schon bald Tradition, dass es am letzten Abend noch ein Lagertoto gibt und so auch heute. Während der Auswertung zur Bestimmung des Siegers kamen noch Alle in Genuss eine Berliners. Die letzte Lagernacht stand bevor. Man kann gespannt sein, ob die Konfiszierung der Energydrinks Wirkung zeigen wird …
Bericht und Fotos: Christoph von Däniken



