Bericht

Samstag 16.07.2011, Höhenwanderung Gotschnagrat - Parsenn

Mit 35 Personen (Teilnehmer und Leiter) traten wir die Reise nach Davos, der höchstgelegenen Stadt Europas, mit einer Gruppe von überschaubarer Grösse an. Unsere Hinfahrt mit der Bahn endete Punkt Mittag in Klosters. Wir standen nun am Fusse des Gotschnagrates, unserem Ziel auf 2281m Höhe. Dank der «Davos Klosters Inclusive» Card bewältigten wir den Aufstieg locker - mit der Luftseilbahn. Oben angekommen kriegten die ersten bereits Gänsehaut als sie die Anzeigetafel lasen. Das Thermometer zeigt ganze 9°C an! Weil aber die Sonne schien fühlte es sich viel wärmer an, es war sogar richtig angenehm. Nahe der Bergstation machten wir Mittagsrast und bewunderten das weite Panorama. Die meisten der geplanten Wanderziele für die kommende Woche konnten wir bereits erblicken. Einzig die aktuellen Wetterprognosen liessen die Gipfel vor unserem geistigen Auge in noch weitere Ferne rücken … Nach der kurzen Rast machten wir uns dann auf den Weg, von nun an ging es zu Fuss weiter. Vorbei an der Parsennhütte folgten wir dem Panoramaweg mehr oder weniger immer auf der gleichen Höhe bis zur Station Höhenweg der Parsennbahn. Eine lockere zweistündige Einlauftour mit viel frischer Bergluft, bei welcher wir einen guten Eindruck von Davos und Umgebung erhielten aus einer beinahe Vogelperspektive. Der Abstieg machte uns gleich viel zu schaffen wie der Aufstieg, nämlich gar nicht. Die Parsennbahn brachte uns hinunter ins Zentrum von Davos Dorf. Von dort aus gab es noch einen kurzen halbstündigen Marsch, bis wir um 16:00 Uhr unser Lagerhaus in Davos Platz erreichten, auf leicht erhöhter Lage am Fusse des Jakobshorns. Im grosszügig ausgestatteten Lagerhaus konnten nun alle ihre Zimmer und Schläge beziehen und sich für die kommende Woche einrichten. Das Lagerleben nahm seinen Anfang und draussen wurde bereits gespielt und über dieses und jenes diskutiert. Die „Küchenfrauschaft“ stand zu dieser Zeit bereits im Einsatz und bereitete das Nachtessen vor. Gestärkt wurden wir am ersten Abend mit einem Riz Casimir und der Abend wurde uns zusätzlich noch mit einer Schoggicreme versüsst. Mit dem Wissen, dass morgen bereits um 6:00 Uhr Tagwache sein wird neigte sich der ersten Lagertag bald dem Ende entgegen.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken