Bericht

Freitag 15.07.2016, Val Meltger

Wie bereits in den letzten Tagen war auch heute um 7:30 Uhr Tagwache. Anders als in den letzten Tagen fiel das Aufstehen den Meisten etwas schwerer, erste Müdigkeitserscheinungen machen sich bemerkbar. Um 9:30 Uhr, vorher gab es noch einmal kurz Regen, machten wir uns auf den Weg ins Tal. Der Sportbus brachte uns dann von Valbella nach Lenzerheide Clavadoiras, dem Start unserer heutigen Wanderung. Gross in die Höhe konnten wir aufgrund der Verhältnisse nicht, deshalb wählten wir eine moderate Tour ins Val Meltger (Wanderroute 749). Der Weg führte anfänglich durch lichten Wald, wie er oft im Norden anzutreffen ist. Der Panoramablick blieb uns heute leider verwehrt, auch wenn es immer wieder kurze sonnige Aufhellungen gab. Der höchste Punkt unser Wanderung lag auf 1684 m. Es folgte ein Abstieg mit einem Gegenanstieg, vorbei an einer einsamen abgelegenen Alphütte bis wir schliesslich zur Hängebrücke gelangten. Diese war ca. 25 Meter lang und führte 12 Meter über das Tobel. Kurz nach der Brücke machten wir dann Mittagsrast und stärkten uns für den Rückmarsch. Mehr oder weniger immer auf der gleichen Höhe bleibend führte uns der Weg zurück nach Lenzerheide. Bei der Post angekommen zeigte uns das Thermometer 10°C an. Es ist ja schliesslich Sommer… Weiter, bis nach Valbella nahmen wir wieder den Sportbus, dann kam wieder der Zielfinish: Der letzte Aufstieg zum Lagerhaus, welchen alle ungemein lieben! Im Lagerhaus angekommen gab es für alle eine Glace. Flecken gab es kaum, die Glace schmolz für einmal nicht in den Händen. Die Grillexperten unter den Leitern entfachten vor dem Nachtessen nocheinmal ein Feuer in der Grillschale, damit wir die Cervelats zum Nachtessen bräteln konnten rsp. diese bräteln lassen konnten. Als Beilage gab es «Wochenrückblicke», jeder durfte nehmen was ihm schmeckte. Es ist der letzte gemeinsame Lagerabend. Deshalb war nach dem Essen das Packen der persönlichen Sachen angesagt, soweit dies möglich war. Fürs Gemüt war dann aber noch das Marshmallowbräteln, was unter den Lagerteilnehmern offenbar sehr beliebt ist. Während draussen die Marshmallow über dem Feuer gewärmt wurden und die Lagerteilnehmer immer mehr den Geschmack nach Rauchwürstli annahmen baute «DJ Stadtrambo» seine Anlage auf. Der Ess-Saal wurde zur Disco und es wurden bis zur Nachtruhe Hits von Morgen und Gestern aufgelegt.

Strecke und Profil