Bericht

Dienstag 12.07.2016, Turniertag

Schon bevor wir aus den Schlafsäcken gekrochen sind hatte es draussen bereits einmal zünftig aus allen Kübeln gegossen. Da heute der Turniertag auf dem Programm stand reisten wir nach Zorten. Die Sporthalle in Lenzerheide wird diesen Sommer umgebaut und stand deswegen nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund wichen wir in eine andere Hallen aus. Ein kurzer Fussmarsch führte zur Bushaltestelle, von dort aus brachte uns der Bus nach Zorten. Die Turnhalle entpuppte sich als extrem kleine Mehrzweckhalle, unmöglich darin Handball oder Fussball zu spielen. Offenbar hatte aber Petrus mit uns Erbarmen, so dass er zumindest bis am Mittag die Sonne zwischen den Wolken durchscheinen liess. Dieses Entgegenkommen ermöglichte uns, «Frisbee» als erste Sportart draussen zu spielen. Ein guter Spielüberblick und präzise Zuspiele halfen jeweils das Punktekonto zu erhöhen. Fünf Mannschaften standen sich heute gegenüber, so dass jede Mannschaft vier Spiele pro Sportart austragen konnten. Nach dem Frisbee-Turnier gab es bereits Mittagspause und alle konnten ihre selbst zubereiteten Sandwiches geniessen. Weiter ging es dann mit Netzball. Für Spieler und Spielleiter wurde es nun anspruchsvoller. Zum einen musste nach jedem Punkt die Position gewechselt werden (während das Spiel weiterlief) und zum anderen musste man die Übersicht behalten, dass nur reguläre Punkte gewertet wurden. Als dritte und letzte Sportart wurde Unihockey gespielt. Die einen versuchten es mit Technik und Taktik, die anderen mit Körpereinsatz. Gewinnen wollten immer alle, aber meist gab es nur einen Sieger. Nach Abschluss des ersten Turniertages brachte uns der Bus wieder zurück nach Lenzerheide und das mittlerweile obligate letzte Stück zum Lagerhaus musste wieder zu Fuss bewältigt werden. Das Aussenthermometer zeigte inzwischen genau noch 11°C an. Auch der Regen hatte inzwischen wieder eingesetzt, und wer zu faul war die Regenkleider anzuziehen kam ziemlich nass an. Nach einer warmen Dusche war es dann bereits Zeit fürs Nachtessen. Der Duft vom Hackbraten lag schon in der Luft, daher war es keine Überraschung mehr, sondern eine Vorfreude aufs Nachtessen. Zum Hackbraten gab es noch Kartoffelgratin und Karotten, was allen schmeckte. Der Pöstler kam heute Vormittag ziemlich beladen bei uns vorbei und so durften sich viele Teilnehmer nach dem Nachtessen noch über ein «Fresspäckli» freuen.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken