Bericht

Montag 14.07.2003, Pizzo Matro (2112 m)

Da es sich in den frischen Morgenstunden besser wandert als am späteren Vormittag hiess es bereits um 6:00 Uhr aus dem Schlafsack kriechen. Dann ging es Schlag auf Schlag: Morgenessen, Lunch fassen, abfahren. Unser Shuttelbus brachte die Wanderer in drei Gruppen nach Corzoneso. Unter der Leitung von JJ und Chlötzli ging es dann nach dieser "Starthilfe" zu Fuss weiter. Der Himmel war bedeckt und teilweise umhüllte uns der Nebel. Zum Wandern ideale Bedingungen, leider gab es dafür keine Aussicht in die umliegende Bergwelt. Auf der Alp Püscett trafen sich die drei Gruppen wieder. Nach einem Marschhalt ging es dann weiter zur Capanna Pian d'Alpe. Für jene die bereits Blasen an den Füssen oder ein anderes Leiden hatten war hier Endstation. Der Rest fühlte sich wohl magisch vom Gipfel des Pizzo Matro (2112 m) angezogen. Die Uhr zeigte 13:15 Uhr als wir nach einer tollen Aufstiegszeit das Ziel erreichten. Das was vom Luch noch übrig geblieben war wurde und verspiesen und eine Siesta gönnten wir uns ebenfalls noch. Zwischendurch zeigte sich die Sonne, dann wurde es aber ungemütlich heiss. Die einen nahmen nun den (gemütlicheren) Abstieg auf der Aufstiegsroute unter die Füsse, die Unerschrockenen welche voller Tatendrang und fit waren wählten den "unkonventionellen" Abstieg. Dieser führte zuerst entlang der Krete, dann stiegen wir ab durch Blocksteinfelder, Heidelbeerstauden und Alpenrosen bis wir wieder zum gewünschten Weg gelangten. Der weitere Abstieg via Alpe Püscett zum Parkplatz Gardosa war dann kaum noch nennenswert. Beim Parkplatz wurden wir dann wieder vom Shuttelbus erwartet, der uns nach Acquarossa brachte und allen eine wohlverdienete Dusche ermöglichte. Diese grössere Wanderung wurde von allen gut gemeistert und das Wartezimmer unsere "Lagerärztin" hatte erfreulicherweise keinen grösseren Andrang zu verzeichnen.

Die Küchenmannschaft belohnte uns dann zum Nachtessen mit Bratwurst und Rösti, wo von allen herzhaft zugelangt wurde. Auch heute habe es wieder einen Geburtstag zu feiern, diesmal heisst der Jubilar Pius Adler: Happy birthday. Natürlich war das wieder mit einem kleinen Dessert verbunden, so dass alle in Genuss eines Morenkopfs kamen.

Die Müdigkeit vom Wandern war bald wieder verfolgen, wurde doch am Abend auf dem Lagergelände mit vollem Eifer Tischtennis und Volleyball gespielt.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken