Bericht

Samstag 04.07.2015, Oey - Zwischenflüh

Die Hitzewelle der letzten Tage wird uns vorläufig auch im Lager erhalten bleiben. Da unser Zuhause während der kommenden Woche aber auf ziemlich genau 1000 Meter liegt werden die Temperaturen ein paar Grad „kühler“ ausfallen. Der Start in die Lagerwoche begann um 7:30 Uhr beim Bahnhof Rothenburg, wo sich die Schar traf. Vollzählig sind es dann 35 Teilnehmer und 10 Personen aus dem Leiter- und Küchenteam, wenn wir morgen Sonntag komplett sind. Der Zug brachte uns dann via Bern – Spiez nach Oey im Diemtigtal, wo wir die „Komfortzone“ verlassen mussten. Da die Bahn von Spiez her überfüllt war durften wir den letzten Abschnitt 1. Klasse fahren. Von Oey aus ging es dann zu Fuss weiter dem Ufer der Chirel bachaufwärts. Glücklicherweise gab es etliche Abschnitte im Wald oder unter Bäumen welche Schatten spendeten. Die Mittagspause unterwegs machten wir natürlich am Bach. Nachdem der erste Hunger gestillt und der Durst gelöscht war dauerte es nicht mehr lange, bis es zur Wasserschlacht kam. Manche waren anschliessend von Kopf bis Fuss nass, was aber eine willkommene Erfrischung war. Das letzte Wegstück bis zum Lager war nicht mehr weit und schon bald trafen wir in Riedli ein. Ein letzter kleiner Aufstieg stand uns noch bevor und gar mach einer hätte wohl gerne mit den Downhill Bikern, welche vom Wiriehorn hinunterrasten die Rolle getauscht. Aber schon bald erblickten wir die Dächer der Lagerhäuser in einer Waldgruppe. Nach 8 km und 2 ½ Std. (reiner) Laufzeit standen wir am Eingang des Haus „Ahorn“, wo uns die Küchenfrauschaft mit einem Apero empfing. Schon bald begann das Feilschen um die Zimmer, aber die Einteilung war natürlich Chefsache und Bestechungsversuche waren chancenlos. Alle Koffer und Taschen fanden mit ihren Besitzern ihren Bestimmungsort und im Besitz der ganzen Habe machten sich die meisten schnell auf zu den Duschen. Ein Geheimtipp war auch der Kellerraum mit den beiden Pingpongtischen, dort ist es nämlich richtig kühl! Da wir bereits am frühen Nachmittag im Lagerhaus eintrafen, hatten alle genügend Zeit ihren persönlichen Vergnügen nachzugehen. Das Nachtessen konnten wir dann draussen geniessen, was sehr angenehm war. Auf der Menükarte standen Spaghetti Carbonara und/oder Spaghetti Bolognese. Das gab wieder Kraft und Energie, welche wir morgen sicher brauchen können. Nach dem Essen folgten dann die „beliebten“ aber notwendigen Gruppenarbeiten wie Abwaschen, Dusche/WC reinigen etc. … Die Uhr zeigte 20:30 Uhr als sich alle wieder trafen zum Kennenlernspiel. Mit einer kleinen Süssigkeit in Form eines Mohrenkopfs wurde der Tag dann abgerundet. Angesichts der morgen geplanten Tagwache um 5:00 Uhr war dann der Tag für die meisten gelaufen.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken

Strecke und Profil