Bericht

Dienstag 20.07.2004, Rinderberg (2079 m)

Wegen der unsicheren Wetterentwicklung war es um 6:00 Uhr mit der Nachruhe vorbei. W ir starteten mit der Wanderung bereits um 7:30 Uhr, weil möglicherweise schon am Vormittages erste Regentropfen prognostiziert waren. Bei (noch) schönem Wetter wanderten wir also los, einmal mehr wieder zuerst dem Flugplatz entlang. In St. Stephan begann dann der Aufstieg Richtung Rüwlispass (1718 m). Der abwechslungsreiche Weg führte noch oft durch den Wald war sehr angenehm. Auf dem Pass angekommen gab es erst mal eine längere Pause. Bis zum Rinderberg, dem eigentlichen Tagesziel, fehlten jetzt noch 300 Höhenmeter und 3 km Weg. Der Aufstieg ging kontinuierlich weiter hoch, bis wir den Gandlouengrat erreichten. Über diesen Grat führt der Weg direkt zum Höhenpunkt der heutigen Wanderung, dem Rinderberg (2079 m). Wir erreichten unser Ziel um 12:15. Zeit nun, die feinen Sandwiches auszupacken welche uns die Küche auf die Wanderung mit gab. Wir genossen die Ausblicke in die umliegenden Berge, die teilweise bereits mit Wolken verhangen waren. Es dauerte auch nicht mehr allzu lange, bis die ersten Regentropfen über uns vom Himmel fielen. Wir packten unsere Sachen und erreichten gerade noch rechtzeitig die Bergstation der Rinderbergbahn, welche uns ins Tal hinunter nach Zweisimmen brachte. Unten angekommen erwarteten uns bereits der Jeep und der Minibus. Die Küchenmannschaft stellte ihr multifunktionale Fähigkeiten erneut unter Beweis und chauffierte uns nach Matten zurück. Nachdem wir bereits um 14:00 Uhr wieder ins Lager zurück kehrten, blieb noch einige Zeit, um sich zu verweilen oder die Zuhause gebliebenen mit einer Postkarte zu beglücken.
Der Regen war glücklicherweise nur von kurzer Dauer, so dass man sich schon bald wieder in der Sonne aalen konnte. Zum Abendessen standen heute verschiedene Salat sowie Voressen mit Röst auf der Speisekarte. Das Essen schmeckte wie gewohnt fein. Das Lagerkino gab heute sein zweites Debut und schickte die Zuschauer auf die Suche nach Nemo ("Findet Nemo").

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken