Bericht

Donnerstag 19.07.2007, Lag Serein

Weil der Wetterbericht für den Nachmittag ein erhöhtes Gewitterrisiko prognostizierte waren wir am Morgen wieder früh unterwegs. Um 8:00 Uhr verliessen wir die Unterkunft um als erstes Etappenziel den Aussichtsgipfel «Bostg» (1995 m) zu besteigen. Über grüne Hangwiesen und Wald, meist noch im Schatten, führte uns der Weg in die Höhe. Nach rund 1½ Stunden hatten wir den Gipfel geschafft und genossen die Aussicht. Nach der Rast nahmen wir den weiteren Weg Richtung Lag Serein unter die Füsse. Vorbei an der nahen Bergstation Caischavedra, wo die Bergbahn gerade in Revision war. Ursprünglich einmal wollten wir mit dieser Bahn hochfahren und eine Dreiseenwanderung unternehmen, doch haben wir unsere Planung schon früher den Gegebenheiten angepasst. Um 12:30 Uhr erreichten wir dann den Lag Serein, ein klarer Bergsee mit 14°C Wassertemperatur. Nach dem Verzehr der ersten Sandwichs, wir machten dort die Mittagsrast, schlüpften die ersten Mutigen in die Badehosen. Ein kurzer Sprung in Wasser und dann sofort wieder zurück an die wärmende Sonne!... Vor uns lagen nun noch 800 m Abstieg durch das Val Acletta nach Disentis. Der Abstieg war nicht ganz ohne für Füsse und Knie, aber wir erreichten das Tal problemlos. Dass ein Teil der Gruppe die Wanderung singend hinter sich brachte war wohl ein Zeichen dafür, dass diese Wanderung nicht allzu anstrengend war (im Vergleich zu den vorherigen). Eine Ausreissergruppe lief dann noch bis zum Bahnhof Disentis, während die anderen eine näher gelegen Haltestelle avisierten. Gemeinsam erreichten wir dann aber wieder mit dem Zug um 17:00 Uhr unser Lagerort Sedrun. Nun können wir die Wanderschuhe definitiv einpacken, morgen steht wieder Sport auf dem Programm und dann ist die Lagerwoche schon fast vorbei. Auf das Nachtessen freuten sich wieder viele, gab es doch Lasagne. Am Abend konnte man noch Fotos des letztjährigen Lagers zu Gemüte führen, wo wir nicht so tolles Wetter hatten wie in diesem Jahr. Da es heute noch einen Geburtstag zu feiern gab, musste Mario Stofer 14 Kerzen auf den Berlinern ausblasen, bevor sich alle anderen auf das Dessert stürzen durften.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken