Bericht

Donnerstag 10.07.2014, Turniertag Teil 2

Das Küchenthermometer zeigte am Morgen noch 8°C an und wenn sich die Wolken an den Berghängen kurz lichteten sah man, wie tief die Schneegrenze gefallen ist. Mit dem Sporttenue unter den Regenkleidern marschierten wir wieder zur Turnhalle in Elm. Das Sportturnier ging in die zweite Runde. Zuerst spielten alle Mannschaften Handball, anschliessend folgte noch das Fahnenspiel. Am Mittag verliessen wir die trockene Halle und begaben uns zum nahen Schulhaus, welches einen gedeckten Pausenplatz hatte. Dort verzerrten wir die warmen Wienerli mit Kartoffelsalat. Mit dem Namen Elm eng verbunden ist auch das Elmer Citro, welches durch die Elmer Mineralquellen abgefüllt wird. Nach dem Mittag hatten wir Gelegenheit, diese Abfüllanlage zu besichtigen. Während unserem Besuch wurde gerade Sinalco abgefüllt, so dass überall gelbe Flaschen zirkulierten. Von der Besuchergalerie aus konnten wir den ganzen Weg von der leeren Flasche über die Abfüllanlage (20´000 Flaschen / Std.) bis zum transportbereiten Palett verfolgen. Anschliessend durften wir die verschiedenen Getränke probieren und unsere Bäuche mit Kohlensäure füllen. Dann endlich war sie da: Die Gelegenheit im Volg "chrömle" zu können. Wer wollte, konnte im Dorf sein Sackgeld loswerden. Der Weg zurück zu den Sportbahnen war nicht weit. Die Bahnen fuhren heute zwar gleich schnell wie in den vergangenen Tagen, dennoch sassen die Lagerteilnehmer fast eine Stunde lang in den Gondeln. Es fand noch ein "Bähnli Quiz" statt, bei dem die einzelnen Gruppen bei der Tal- und Bergstation jeweils Aufgaben gestellt bekamen, welche sie während den Fahrten lösen mussten. So musste zum Beispiel eine Sage zum Martinsloch erfunden und niedergeschrieben werden oder ein Gedicht auswendig gelernt werden. Als um 17:00 Uhr der Bahnbetrieb eingestellt wurde waren alle Gruppen wieder im Lagerhaus. Als dann das Nachtessen angesagt war, gab es ein Pilaw Reis ("Elmer Edition"). Spannend war später den Martinssagen zu lauschen, welche die einzelnen Gruppen zum Besten gaben. Im Anschluss darauf erfolgte gleich noch die Rangverkündigung der Sporttage. Die Siegermannschaft wurde eruiert über die Direktbegegnung, da zwei Mannschaften die gleiche Punktzahl erspielt hatten (zum Penaltyschiessen kam es hier nicht...). Die glücklichen Sieger der Mannschaft "Wildmadfurggli" heissen: Lukas Blaser, Michèle Möri, Mario Schürch, Nicolas Loser, Elia Wagner, Colin Felber und Roman Stadelmann.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken