Bericht

Samstag 05.07.2014, Hinreise

Der Voralpenexpress brachte die 31 Teilnehmer mit den Leitern via Sattel dem Glarnerland näher. In Schwanden setzten wir die Reise bis nach Engi mit dem Bus fort. Erwartungsgemäss gab es noch keine Begeisterungsstürme, als wir kurz nach 11:00 Uhr das letzte Wegstück nach Elm unter die Füsse nahmen. Bei leichtem Nieselregen folgten wir dem Suworow Weg, welcher meistens dem Ufer der Sernf entlang führt. Feucht wurden mit der Zeit alle. Entweder weil die Kleidung nicht dicht genug war und wenn doch, dann weil sich die Wärme darunter staute. Etwa auf halben Weg legten wir eine Mittagspause ein und Petrus gab eine Regieanweisung durch. Die Sonne setzte sich immer stärker durch und das Sommerfeeling hielt Einzug. Nach 2 1/2 Stunden Marschzeit, wir legten über 10 km Weg zurück, erreichten wir kurz nach 15:00 Uhr die Talstation der Sportbahnen Elm. Freudiges Erstaunen herrschte, als jeder Lagerteilnehmer im Sportshop eine Glace auswählen durfte. Der Raiffeisenbank als Sponsor der Erfrischung ein herzliches Dankeschön. Bei der Talstation mussten wir dann noch alles Gepäck und Küchenmaterial in die Gondeln verladen. Natürlich genossen auch alle Lagerteilnehmer die Bergfahrt. Unser Lagerhaus im Ämpächli liegt auf knapp 1500 Meter, wenige Schritte neben der Bergstation. Schon bald konnten alle ihre Gemächer beziehen und sich für die bevorstehende Lagerwoche einrichten. Das Lagerhaus bietet eine tolle Infrastrukur und ein gemütliches Ambiente. Der Pingpong Tisch sowie der Töggelikasten wurden schnell in Beschlag genommen. Aber auch die 10 Trampolins beim Restaurant sind eine Attraktion. Im Hintergrund jeweils die Kulisse des Sardonamassivs und der Blick zum Martinsloch. Die Zeit am Nachmittag verflog schnell und schon bald sassen wir beim ersten Nachtessen. Mit feinen Älpermagronen konnten wir Hunger und Appetit stillen. Nachdem die Ämtligruppen ihre Arbeiten erledigt hatten gab es noch ein Kennenlernspiel. Viele neue Gesichter und Namen galt es sich dabei zu merken. Die Abendsonne erleuchte nochmals die verhangenen Bergspitzen und der ersten Lagertag neigte sich langsam dem Ende entgegen.

Bericht und Fotos: Christoph von Däniken