Bericht
Mittwoch 09.08.2006, Pic Chaussy (2351 m)
Die ersten paar Kilometer der heutigen Tour bewältigten wir "easy". Mit unserem eigenen "Lagertaxi" wurden wir in drei Fuhren zum Col des Mosses chauffiert. Dort startete um ca. 8.45 Uhr unsere eigentlich Tour auf den Pic Chaussy. Unter der Leitung von Manu und Simi peilten wir unser Ziel an. Wir gewannen schnell an Höhe was zeigt, dass wir bereits gut eingelaufen sind. Interessant und abwechslungsreich war auch die Flora entlang unserem Weg. Wie wir hören und sehen konnten, waren wir aber nicht die einzige Gruppe am Berg. Bald schon hörten wir Pfiffe und erblickten auch die Murmeltiere, welche sich akustisch bemerkbar machten. Kurz unterhalb des Gipfels erspähten wir auch eine Gruppe junger Steinböcke, welche sich von uns nicht gross beirren liessen. Es fehlten nur noch wenige Meter bis zur verlotterten Bergstation (<a href="http://www.cablecar.ch/ehemalige_Bahnen/Pic_Chaussy/Gondelbahn_Pic_Chaussy/body_gondelbahn_pic_chaussy.html" target="blank">Geschichte der alten Seilbahn</a>) und von da aus erreichten wir den Gipfel des Pic Chaussy auf 2351m in 5 Minuten. Leider ereilte uns dasselbe Schicksal wie bereits am Montag. Wolken und Nebel umhüllten uns und das ersehnte Panorama blieb uns verwehrt. Nur kurz und in Ansätzen war wenigstens der "Les Diablerets" zu sehen. Wir rasteten auf dem Gipfel eine gute Stunde, bis dann das Wohlbefinden uns zum Abstieg aufforderte, weil es recht frisch und luftig wurde. Wenigstens war die Aussicht frei Richtung La Lécherette und zum Lac Lioson, unserem nächsten (Bade-) Ziel. In nur einer Stunde bewältigten wir den Abstieg zum See wo uns auch die Sonne wieder entgegen lachte. Die einen mussten dann, die anderen durften. Schnell wurden die Badehosen aus dem Rucksack ausgepackt und schon nahmen die ersten ein kurzes Bad. Die Wassertemperatur war schätzungsweise zwischen 12 und 15°C, was eine echte Abkühlung war! Wir verweilten dort noch eine gute Stunde und genossen die Umgebung. Entlang der rechten Talseite wanderten wir dann zurück direkt zu unserer Lagerunterkunft. Es blieb uns dann noch genügend Zeit zum Ausruhen und Erfrischen bis es Zeit für das Nachtessen war. Einmal mehr wurden wir mit einem feinen Essen verwöht. Auf dem Menuplan war Hackbraten mit Kartoffelgratin aufgeführt, was wieder allen schmeckte. Zum Tagesabschluss gab es Lagerkino, wo der Film «Billy Elliot» zu sehen war.
Bericht und Fotos: Christoph von Däniken



